Au-Pair-Großmütter schnuppern die Luft der großen weiten Welt

Au-Pair-Großmütter

Oft sind Frauen über 50 auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, einer neuen Aufgabe. Die Kinder sind groß und längst aus dem Haus, vielleicht hat man den Partner verloren oder sich getrennt oder nach einer intensiven beruflichen Phase taucht der Wunsch nach etwas ganz anderem auf. Vielleicht für eine Weile ins Ausland gehen und ganz neue Eindrücke sammeln? Jungen Frauen steht für diese Zwecke die Welt als Au-Pair-Mädchen offen. Aber warum sollte sich diese Möglichkeit der Generation 50+ eigentlich nicht bieten?

Als Leih-Oma ins Ausland

Mit der Erfahrung reifer Lebensjahre, einem Herz für Kinder und Neugier auf andere Länder und Sitten sind viele Seniorinnen bestens ausgestattet und damit hochqualifiziert, um den Job einer Aupair-Granny zu übernehmen. In Deutschland lassen sich viele ältere, jung gebliebene Frauen in der dritten Lebensphase finden, die sich gerne als Leih-Oma auf Zeit ins Ausland vermitteln lassen, stellte Michaela Hansen fest und gründete kurzentschlossen in Hamburg die Vermittlungsagentur „Granny Aupair“ . Sie bietet Frauen mit Fernweh an, den Kontakt zu Familien herzustellen, die eine Granny suchen. Über Email und Telefonate können sich die Interessenten dann „beschnuppern“, um festzustellen, ob man gut harmoniert und die Erwartungen und Vorstellungen übereinstimmen.

Individuelle Absprachen erwünscht, denn jede Aupair Granny ist anders

Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze, solange Frau körperlich und geistig fit genug für eine Reise, Kinderbetreuung oder etwas Mithilfe im Haushalt ist. Was genau von der Au Pair-Granny erwartet wird, gilt es, selbst mit der Familie abzusprechen. Dazu gehört zum Beispiel die Dauer der Zusammenarbeit, ebenso die gestellte Unterkunft, ein eventuelles Taschengeld und andere organisatorische Dinge. „Granny Aupair“ übernimmt lediglich die Vermittlung, die Reise selbst ist Privatsache und dementsprechend muss natürlich auch An- und Abreise selbst organisiert werden. Damit ist der nötige Spielraum gesichert, den Seniorinnen brauchen, um ihren Aufenthalt individuell passend zu gestalten.

Ach ja: Ganz ohne Fremdsprachenkenntnisse geht es selten. Auch wenn die Familie selbst vielleicht Deutsch spricht, so lebt man doch im Ausland und sollte sich dort mit den Einheimischen verständigen können. Englisch hilft sehr oft, doch die jeweilige Landessprache zu sprechen wäre natürlich der Idealfall.

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