Senioren im Ruhestand – was tun?

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Gesundheitswesen, medizinischer Fortschritt und viele Modelle zur Vorruhestandsregelung sorgen dafür, dass viele Senioren heute nach dem Eintritt in die nachberufliche Phase fit und beweglich sind und noch lange nicht daran denken, sich auf ihr Altenteil zurückzuziehen. Manche finden ihre Erfüllung und Beschäftigung in der Familie, wenn zahlreiche Enkel darauf warten, betreut und von Opa und Oma umsorgt zu werden. Vielleicht gibt es auch ein Hobby, dem man sich nun ausgiebig widmen kann. Ferne Länder warten darauf, endlich bereist zu werden und auch der eigene Garten ist dankbar für jede Pflege.

Die Erfahrung und das Wissen im Alter weitergeben – aber wie und wo?

Doch so mancher Senior hat auch den Wunsch nach mehr: Jetzt hat man endlich auch Zeit für soziales Engagement, jetzt kann man sich kreativ und sinnvoll in die Gesellschaft einbringen. Da ist viel Wissen, viel Erfahrung während des ganzen Lebens zusammengetragen worden – es wäre doch schade, das alles nicht weiterzugeben. So führt der demographische Wandel nicht nur dazu, dass die Zahl der Pflegebedürftigen ansteigt, sondern auch die Zahl der aktiven Senioren, die Freiwilligendienste leisten und sich ehrenamtlich einbringen möchten. Doch mit dem Wunsch allein ist es nicht getan, es gilt zunächst einmal, das passende Betätigungsfeld zu finden. Wo wird Hilfe benötigt? Wo treffen Senioren bei ihrer Suche nach einer neuen Aufgabe auf offene Türen und Arme?

Ein Informationspool bietet große Auswahl an Möglichkeiten

Bedarf ist da, reichlich und an vielen Stellen. Und damit Freiwillige und Hilfesuchende zueinander finden, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft BaS im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Informations- und Ideenpool zusammengetragen. Mehr als 1.200 verschiedene Initiativen und Organisationen stellen sich darin vor, schildern ihre Tätigkeiten, ihre Einsatzgebiete und ihre Zielgruppen. Die leichte und komfortable Suche in der Datenbank schlägt jedem interessierten Senioren passende Betätigungsgebiete ganz nach seinen Wünschen vor. Nach Postleitzahlen sortiert oder nach Dachverbänden. Danach, ob man mit alten Menschen, mit Kranken, mit Behinderten, mit Straffälligen, mit Arbeitslosen oder mit Kindern arbeiten möchte. Soll es ein soziales Projekt sein, ein künstlerische, ein sportliches oder eines aus dem Gesundheitsbereich?

Freiwilligenarbeit ist wichtige Arbeit und am besten gelingt sie, wenn sie den Fähigkeiten und den Vorlieben entsprechend geleistet wird. So profitiert nicht nur die Initiative oder der Mensch, dem geholfen wird, sondern auch der Freiwillige, der spürt, dass er sich am richtigen Platz einsetzt.

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