Studie zur Karenzzeit und verpflichtender Pflegezusatzversicherung

Demografischer Wandel - Karrenzzeit in der Pflegeversicherung

Die Studie des „Forschungszentrums Generationenverträge“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, zur Reform der Pflegeversicherung, integriert eine Karenzzeit in die Überlegungen des neuen Finanzierungskonzeptes zur Reformierung der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Ein nachhaltiges System der Pflegerisikoabsicherung, könnte demnach durch die Einführung einer Wartezeit erreicht werden, welche die sofortige Leistungsgewährung aus der Pflegeversicherung ausschließt.

Damit könnte der intergenerativen Ungleichheit entgegengewirkt, sowie die nachhaltige Stärkung des, durch die Altersstrukturverschiebung unserer Gesellschaft geschwächte System, erreicht werden.

Die Studie von Jasmin Häcker, Tobias Hackmann und Bernd Raffelhüschen, rechtfertigt die Einführung der Karenzzeit durch die „.. genaue Analyse der Verweildauer in der Pflege“.

Durch die Variation der Länge der vorgeschlagenen Karenzzeit, könnten so unterschiedlich starke Einsparpotentiale realisiert werden, welches eine Entlastung der Finanzierung implementiert.

Dieser Vorschlag bildet eine fundierte Grundlage dafür,  welche Teile der gesetzlichen Pflegeversicherung in eine kapitalgedeckte Komponente ausgegliedert werden könnten. Des Weiteren werden in diesem Beitrag des „Forschungszentrums Generationenverträge“ die Konsequenzen behandelt, welche die Ausgliederungen bestimmter Leistungskomponenten in eine verpflichtende, kapitalgedeckte Zusatzkomponente zur Pflegeversicherung mit sich bringen würde. Die nahe Zukunft wird vermutlich zeigen, in welcher Form, zumindest ein Teil der Pflegeabsicherung, auf die Füsse einer privaten Vorsorge gestellt wird.

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